
| The Chaps | Photos (klicken!) | Playlist |
| Mit den Chaps wurde die Tradition fortgesetzt, Rock Am See mit einer lokalen Band einzuläuten. Die Chaps hatten eigentlich überhaupt nicht mit dem typischen Opener-Problem in Form eines nicht existenten Publikums zu kämpfen. Im Gegenteil! Vor der Bühne tummelten sich jede Menge eingefleischte Fans, die den progressiven Rock "ihrer" Chaps frenetisch bejubelten. Vor allem der Sänger konnte mit seiner Stimme - die mich komischerweise die ganze Zeit an Helloweens "Live in the U.K." erinnerte - überzeugen. In den knappen 30 Minuten, die die Chaps auf der Bühne verbrachten, setzten sie ein ziemlich deutliches akustisches Zeichen Richtung Campingplatz, auch vor dem "fetten Brot" mal bei der Bühne vorbeizuschauen. |
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01. Galileo 02. Es Ist Zeit 03. Alte Jungfrau 04. Frauen 05. Krieg 06. Ilse 07. Meine Liebe 08. A Small Boy |
| Terrorgruppe | Photos (klicken!) | Playlist |
| Tatort Erdkundeunterricht, Thema
"Was ist Aggropop?". Antwort: Da die Terrorgruppe es leid waren, in irgendwelche
musikalischen Schubladen gesteckt zu werden, zimmerten sie sich kurzerhand eine eigene und
schrieben "Aggropop" drauf. Setzen! Eins Plus! Was in der Schublade der Aggropopper nun rumfliegt, davon bekam das Publikum bei Rock Am See die volle Breitseite: gitarrenlastige Punkrockkracher, uptempo Ska-Nummern, midtempo Popsongs, ein bisschen Jazz ... Alles bunt durcheinandergemischt. Garniert mit hübschen Anekdoten als Ansagen aus den Themenbereichen Hausbesetzung, WM, Politik, Homosexualität, Schmuggel ... Oben drauf ein kleiner Moshpit und fertig war eine richtig gute Show. |
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01. Amerika 02. Skateboard 03. Opa 04. Neulich Nacht 05. Strand 06. Katholiken 07. Der Rhein 08. Platzverweis 09. Keiner Hilft Euch 10. Wochenend 11. CSU 12. Sabine 13. Wir Müssen Raus 14. 5 Kilo Im Darm |
| Strung Out | Photos (klicken!) | Playlist |
| Zur nächsten Schublade: MelodyCore. So bezeichnen die 5 Menschen aus dem sonnigen Kalifornien ihre Musik. Schnell, laut, aber doch mit dem gewissen Gespür für die Melodie führten sie das durch die Terrorgruppe schon leicht aufgewärmte Publikum, langsam aber sicher in die Richtung eines kleinen aber richtig feinen Moshpits. Der Sänger schwitzte wie ein IchWeißNichtWasAberGanzSchönNassesDing, was ihn für den durch das Publikum aufgewirbelten Staub sehr attraktiv machte. Nichtsdestotrotz legten sich Strung Out mächtig ins Zeug, wohl der Tatsache bewußt, daß sie die einzigen MelodyCore-Schubladenvertreter beim diesjährigen Festival waren, und ließen ziemlich früh ihren Megakracher vom legendären "Survival Of The Fattest"-Sampler von Fat Wreck Chords vom Stapel. Natürlich kamen auch Lieder vom neuen Silberling "Twisted By Design" zu Gehör, die extrem überzeugten konnten. |
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01. In Harms Away 02. Bring Out Your Dead 03. Rotten Apple 04. Deville 05. Mind Of My Own 06. Population Control 07. Radio Suicide 08. Somnomulance 09. Paper Walls 10. Ice Burn 11. Better Days 12. Solitaire 13. Ashes 14.Too Close To See 15. Ultimate 16. Wrong Side Of The Tracks 17. Fire Cracker |
| Vivid | Photos (klicken!) | Playlist |
| Die Vivids (Salzgitter! Nicht Salzburg!) hatten großes Glück, daß ihr Sound glasklar dem Publikum um die Ohren fegte. Denn gerade der gezielte Einsatz von Samples und anderen kleinen elektronischen Spielereien ist es, was Vivid - zu recht - an die Spitze der Charts klettern ließ. So fanden sich jede Menge Menschen vor der Bühne ein, von denen der männliche Teil den wirklich guten Sound genoßen, der weibliche Teil seine Aufmerksamkeit eher vorne in die Mitte der Bühne lenkte, wo Thomas, der Sänger, augenscheinlich eine gute Zeit hatte und auch sein Publikum genauer unter die Lupe nahm: Seine "Untersuchungen" ergaben, daß die Anzahl der BHs proportional zur Nähe zur Bühne sinkt. Hm, nun ja. Wenn er meint. Anscheinend sind die Vivids das gewöhnt, denn souverän zogen sie ihr Set durch und ernteten auch mächtig Applaus. |
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01. I Hate You 02. We Have 03. Still 04. Fade Away 05. Believe 06. Sungodown 07. The Game 08. Won't Look Back 09. Over |
| Fünf Sterne deluxe | Photos (klicken!) | Playlist |
| Die Fünf Sterne sind eigentlich Vier, also Der Tobi & Das Bo plus zwei und machen Hip Hop deluxe mit Betonung auf Hop, wenn man betrachtet, was vor der Bühne abging: Das gesamte Publikum hoppte sich tatsächlich den ganzen Set der 5 Sterne lang die Seele aus dem Leib bzw. den Staub in die Lunge. Was ihnen eigentlich auch nicht zu verdenken ist, da Tobi und Bo, äh, Co eine echte Party zelebrierten. Gleich zu Anfang Silium den Titeltrack ihres ersten Silberlings abgeschossen und es konnte nichts mehr schiefgehen. Beim Medley von Tobi und Bo war die Schwerkraft letztendlich besiegt und es gab kein Halten mehr. Die ersten "echten" Crowdsurfer, also die die mehr als drei Köpfe kommen, wurden gesichtet und einer der fünf Sterne war so überwältigt von der Stimmung, daß er erstmal am Bühnenboden horchte, aber zur Freude des Publikums reaktiviert wurde und "die Herzen schneller schlagen ließ". Am Schluß wollten so ziemlich alle "mit den Sternen gehen", also gab es erstmal Autogramme ohne Ende ........ |
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01. Silium 02. 17+4 03. 5 Sterne 04. Deluxe Im Kopf 05.Dördigkeit 06. Tobi & Bo Medley 07. HipHopClowns Und Partyrapper 08. Dein Herz Schlägt Schneller 09. Willst Du Mit Mir Gehen 10. Discotizer |
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